Toscana

Ein weiteres Ziel unserer Reise war der kleine romantische Ort Badia a Passignano. Es hat uns schon einige Male dorthin verschlagen, und es wird auch diesmal nicht das letzte Mal gewesen sein. Eine kleine Änderung haben wir vorgenommen, wir haben ein neues Restaurant ausprobiert und es überhaupt nicht bereut. Es war fantastisch und mit dem Bistecca Fiorentina auch sehr traditionell.

Veneto

Venedig stand auf der Liste, aber von Bolsena nach Venedig konnte man locker noch Richtung Verona fahren. Das machten wir dann auch und besuchten in Pescantina unser absolutes Lieblingsrestaurant was Pasta angeht. Das Restaurant alla Coa.

30 Eigelb und ein Kilo Mehl = die weltbesten Pasta und Ragu dazu.

Und dann weiter nach Venedig.

Es war sehr schön. Auch da wieder den Umständen entsprechend wenig Leute. So konnten wir diese, für uns, wahrscheinlich letzte Stadtbesichtigung in Italien richtig geniessen. Wenn da nicht diese unglaubliche Hitze gewesen wäre. 35 Grad +. Die wenigen Leute die da waren besuchten plötzlich alle Kirchen und Museen um ein wenig Schatten zu bekommen. Also die Seufzerbrücke hätte auch unsere Seufzer ertönen lassen.

Nun, es war unser hoffentlich letzter Tag in dieser Hitze. Wir sind jetzt schon sieben Wochen in Italien unterwegs und haben ausser zweimal ein paar wenige Tropfen nie Regen oder eine Abkühlung gehabt. Da wir nun schon so einiges von Italien gesehen hatten, vor allem durch unseren zick zack Kurs, und ferragosto (Ferien von den Italienern) bevor stand machten wir uns über das Südtirol, entlang von Tonnen von Äpfeln, auf den Heimweg. Ein paar Tage zu Hause war auch wieder einmal schön.

Zusammenfassend können wir folgendes über Land und Leute sagen:

Ein schönes Land welches mit seiner vielfältigen Landschaft und den wunderschönen Stränden überrascht. Besonders Sardinien war traumhaft. Strände so schön wie in den Malediven. Wenn man so kreuz und quer durchs Land fährt lernt man auch in Italien eine Bergwelt kennen. Nicht so hoch wie bei uns, aber auch sehr schön.

Der Norden ist gepflegt und sauber was im Süden gar nicht der Fall ist. Viel Abfall am Strassenrand, die Strassen ein Desaster und ganz viele verlassene oder nicht fertig gebaute Häuser. Bei den Brücken haben sie aus Genua gelernt. Wir sind über unzählige Brücken gefahren welche gerade saniert werden. Das mit dem Autofahren ist so eine Sache. Sie sind ziemlich schnell, Vorschriften gibt es erst wieder gegen Norden, bei Autobahneinfahrten und Kreiseln geduldig und zurückhaltend aber ansonsten gibt es gewisse Defizite (!)

Was neben dem Abfall der überall rumliegt erstaunlich ist, die Italiener separieren alles. Auch auf den Campingplätzen wird Glas zu Glas, Karton zu Karton, Organisches in diesen Container usw. getan.

Die Leute selber waren zum grössten Teil sehr freundlich, (Ausnahmen gibt es immer) und was uns sehr erstaunt hat, sie nehmen das mit den Corona-Vorschriften sehr ernst. Ohne "Mascherina" kommst du nirgens rein. Und es ist für alle, auch für uns selbstverständlich geworden. Was machen wir da zu Hause für ein Theater!

Und dann noch das Essen und Trinken. Einfach nur fantastisch. Pasta, Pizza oder Bistecca, super fein.

Auch das selber kochen machte spass, da die Ware einen Bruchteil von unseren Preisen kostete und dabei noch gut schmeckte.

Es wird sicher nicht das letzt Mal sein dass wir uns in Italien aufhalten.