Redwoods

Auf die Redwoods hatten wir uns schon lange gefreut. Der Redwoods Nationalpark hat zwar nicht die wirklich grossen Bäume, so wie der Sequoia Nationalpark, aber zuerst mussten wir noch dorthin fahren. 

Auch hier gings wieder hinauf und hinunter, vorbei an kilometerlangen verbrannten Wäldern, Tieren, wunderschönen Herbststimmungen, der Grenzkontrolle nach Kalifornien und noch vielem mehr.

Unglaublich dann die grossen und mächtigen Bäume.

Die Strasse durch den Redwood National Park führte auch immer wieder an der Küste vorbei.

Und wir haben viele Tiere gesehen. Unter anderem eine grosse Herde von ihren Elken.

Highway Nr. 1

Und dann bogen wir auf zweite Berühmte Strasse in der USA ab. Dem Highway Nr. 1. Eine wunderschönes Küstenstrasse die ungefähr von San Francisco bis nach Los Angeles geht.

Mendocino

Ja, wir haben das Lied von Michael Holm abgespielt und sogar dazu gesungen. Das Dorf hat aber auch gute Laune gemacht. Ein kleines schönes Dorf, dass im im englischen Stil gebaut wurde.

Hier haben wir uns dann auch wieder einmal einen Restaurantbesuch gegönnt, und es war sehr gut.

Hansruedi hat noch ein Weingut auf unserem Weg gefunden und wollte dieses besuchen. Es war gar nicht so einfach in Kalifornien ein Weingut zu finden welches  nicht ausgebucht war. Und, wir waren hier noch nicht einmal im Napa Valley. Das Weingut, Goldeneye befand sich im Anderson Valley. Klein aber fein.

Was ist die grösste Hoffnung wenn man der Küste entlang fahren will? Genau, schönes Wetter. Leider hatten wir nicht so viel Glück. Starker Nebel war vorwiegend mit einigen kleinen Lücken da. Es hatte aber trotzdem etwas schönes und vor allem habe ich nicht immer die steilen Küsten, die neben mir hinunter gingen, gesehen. :-). 

Auf unserem Übernachtungsplatz wurden wir dann von einem wunderschönen Falken begrüsst und auch wieder verabschiedet.

Eins geht noch! Unser letztes Winetasting im Napa Valley. Schon die Anfahrt war ein kleines Abenteuer. Niemals würde man da im Hinterland ein Weingut vermuten. 

In Kalifornien muss man aber mit dem Feuer leben. Letztes Jahr konnte aus diesem Grund kein Wein hergestellt werden. Das Feuer hat da ziemlich gewütet. Zum Glück ist das Haus verschont geblieben.

Natürlich kaufen wir immer etwas um dann zu Hause (im Wohnmobile) zu testen ob es noch gleich gut ist. :-)

Heute war ein wichtiger Tag für unsere Weiterreise. Wir haben in Auburn einen Schweizer Garagisten gefunden welcher unsere Bremsen anschauen wollte. Wir haben ihn schon im Vorfeld kontaktiert und ihm alles wichtige mitgeteilt. Er hat uns angeboten unsere Teile, welche wir immer noch im Auto hatten, anzuschauen und wenn sie korrekt sind zu verbauen. Gleichzeitig hat er aber neue Teile bestellt falls unsere nicht gehen. Es hörte sich ja schon einmal ganz gut an. Am Morgen hat uns dann sein Sohn begrüsst. Leider konnte dieser nur ganz wenig Deutsch, aber das war ja nicht so schlimm, er war ja von seinem Vater instruiert worden. Wir liessen ihm unser Auto da und fuhren mit einem Mietauto in der Gegend herum.

Als erstes wollten wir das Folsom Prison, wo Johnny Cash 1968 gespielt hatte, besuchen. Es ist das härteste Gefängnis in Amerika. Leider war auch da das Museum geschlossen. Wir durften bis zu einem gekennzeichneten Punkt gehen und Fotos machen. Aber, keine Leute und keine Autos Photographieren und schon gar keine Videos machen.

Da wir noch genug Zeit hatten wollten wir noch zur Empire Mine. Das ist eine der ältesten Goldminen und die die am meisten Gold geschürft hatte. Es gibt Schätzungen, dass immer noch ca. 70% des Goldes im Berg ist.

Die Mine ging bis 8000 Fuss in die Tiefe. Seit 1956 ist sie nicht mehr in Betrieb, da sie nicht mehr wirtschaftlich war.

Der Eigentümer der Mine hat sich auf dem Grundstück ein wunderschönes Haus, im englischen Stil, gebaut. Übrigens, die Minenarbeiter waren fast ausnahmslos aus England.

Der Tag hatten wir gut ausgefüllt und machten uns auf den Weg zurück zur Garage. Christopher hat uns gesagt, dass er bis ca. 16.30 Uhr da sei. Kurz vor der Ankunft sahen wir unser Wohnmobil davon fahren. Das stimmte uns schon einmal froh. Nachträglich ist noch zu sagen, dass wir tagsüber immer wieder einen Update von den Arbeiten bekommen haben. Ein Service den wir auch in der Schweiz noch nie so erlebt haben.

Nach der Probefahrt übergab Christopher uns das Auto und, Überraschung: es wurde geflickt mit unseren Teilen die angeblich komplett falsch gewesen seinen. Da waren wir aber froh, denn die Rücksendung von diesen hätte viel Aufwand bedeutet.

Abschliessen können wir die Euromotors in Auburn nur weiter empfehlen. Freundlich, kompetent und pflichtbewusst. Super Erfahrung gewesen.

Von Christopher hatten wir dann noch das Angebot bei ihm zu Hause zu übernachten, da er für Wohnmobile ausgestattet sei. Wir wollten aber weiter um den Weg nach Santa Cruz ein wenig zu verkürzen.

 

Auf dem Weg nach Santa Cruz.

Auf diesem lag auch noch der Geburtsort von Hewlett Packart (HP Drucker und Rechner) in Palo Alto.

In dieser Garage soll der Grundstein für die später Firma gelegt worden sein.

In Santa Cruz hat an diesem Wochenende die Demonstration ihres zukünftigen Elektro-Coast Train stattgefunden. Dieser wurde komplett in Kalifornien hergestellt. 

Weiter gings dann auf dem Highway Nr. 1 bis zur Moro Bay. Heute war das Wetter durchzogen. Mal Sonnenschein, mal Nebel. Immer wieder beeindruckend auch die riesige Landwirtschaft. Hier in der Gegend vor allem Erdbeeren, Salat und Artischocken.

Kurz vor unserem Übernachtungsplatz sind wir dann noch auf Seeelefanten gestossen. Fauler geht es gar nicht. Ausser für ein paar Machtkämpfe haben die sich nicht vom Fleck weg bewegt. 

Jetzt waren wir wieder in der Nähe von Vino Robles, dass war das Weingut welches wir wegen Krankheit nicht besuchen konnten. Wir hatten einen neuen Termin bei denen gebucht und fuhren von der Küste aus durch das Weingebiet dorthin. Der Aufwand hatte sich gelohnt. Die Fahrt war sehr schön und die Weine vorwiegend sehr gut.