Es war nicht ganz unwichtig, dass wir wieder in die USA einreisen konnten. Hansruedi hat im Voraus diverse Konzerte gebucht. Es wäre nicht nur schade gewesen dass wir die nicht hätten besuchen können, es wäre auch alles Geld weg gewesen. Konzerte kann man leider nicht einfach stornieren.

Zuerst wollten wir aber wieder einmal in unserer Lieblingskette, dem Longhorn, Baby Back Rips  essen gehen. In Kanada gibt es diese Art von Restaurant leider nicht. Unweit von der Grenze entfernt, in Fargo, haben wir dann auch schon eines gefunden.

Von Fargo aus gings dann gerade hinüber Richtung Osten, wo wir dann am ersten der vier grossen Seen, am Lake Superior, rasteten, bevor wir dann nach einer langen und anstrengenden Fahrt in Mackinaw für ein paar Tage blieben. Der Lake Superior ist der größte der fünf grossen Seen Nordamerikas, sowie das nach dem Kaspischen Meer flächenmässig zweitgrösste Binnengewässer der Erde und damit der flächenmäßig größte Süsswassersee. 

Ein wunderbar gelegener Campingplatz bot uns für die nächsten paar Tage ein Zuhause. Lustig war der Anblick von unserem Platz. Wir nutzen diesen nicht gleich wie unsere Nachbarn. 

Zweimal in der Woche bieten die hier den Touristen ein kleines, aber feines Feuerwerk.

 

Mackinaw liegt am Lake Huron.

Die Fünf Seen sind: Lake Superior, Lake Huron, Lake Michigan, Lake Erie und Lake Ontario

 

Mackinac Island

Eine der Sehenswürdigkeiten um Mackinaw ist Mackinac Island. Mit einem Schiff wird man dorthin gebracht. Aussergewöhnlich ist, dass es auf der Insel keine Autos gibt. 600 Pferde, die auf der Insel leben, ziehen die Kutschen mit den Touristen Tag für Tag über die Insel. Der Ort selber war richtig hübsch, die Tour mit der Kutsche eher langweilig.

Konzert Blake Shelton

Eher ungeplant war unser erstes Konzert. Wie in der Zwischenzeit alle gemerkt haben lieben wir die Countrymusik. Blake Shelton ist einer der diese Musik eindeutig beherrscht. Mit seiner lockere und sympathische Art seine Musik zu präsentieren war es ein richtiges Vergnügen ihm zuzuhören.

 

Als dann seine frischgebackene Ehefrau, Gwen Stefani, war dann das Publikum nicht mehr zu halten.

Bis zu unserem nächsten Konzert hatten wir noch Zeit. Wir fanden es in Michigan richtig schön und wollten noch mehr von diesem Staat sehen. Das spezielle an diesen Seen ist ja, dass die so gross sind dass man das Gefühl hat am Meer zu sein.

Am Leuchtturm bei Traverse City erlaubten wir uns dann auch einen Beach-Tag  am Lake Michigan einzuschalten.

 

Es war herrlich, die haben hier am See richtig schöne Sandstrände.

Sleeping Bears Dunes National Park

In unmittelbarer Umgebung von unserem Campingplatz, der übrigens ebenfalls am Lake Michigan lag, besuchten wir dann noch den Sleeping Bears Dunes National Park, 

und in grosser Erwartungen ein Weingut. Der Name, Chateau Chantal, und das Anwesen machten uns Hoffnung. Leider waren dann aber alle Weine ungeniessbar. Wir haben nicht einmal eine Flasche als Souvenir mitgenommen.

Konzert Luke Bryan

Dann gings weiter nach Noblesville zum nächsten Konzert. Wir hatten grosse Erwartungen. Luke Bryan war einer unserer Favoriten. Wir mussten lange warten bis wir endlich einen Termin auf unserer Strecke fanden. Ausser dass das Konzert ein bisschen zu laut war, genossen wir es sehr.

 

In den vergangenen Tagen hatten wir entschlossen den Michigan Lake ein wenig zu umfahren und nach Chicago zu fahren. Auf dem Weg dorthin mussten wir einige Hindernisse umfahren und durch diverse Staaten fahren.

Bei Colleen zu Hause

 

Meine ehemalige Firma hat hier eine Tochterfirma und ich bin immer wieder in Kontakt mit der Managerin von dieser. Colleen machte uns das Angebot ein paar Tage bei ihr zu wohnen. Das hat uns sehr gefreut und wir haben es dankend angenommen.

 

 

Wir wurden von ihr und ihrer Mutter, die bei ihr wohnt herzlich empfangen. Ebenso von Ace (eisi ausgesprochen) ihrem Hund. Ace war erst 9 Monate alt, aber was uns da entgegen kam war ein kleines Kalb. 

Von Colleen hatten wir ein Auto zu Verfügung gestellt bekommen mit dem wir dann gegen den späteren Nachmittag in die Stadt zu einem Fussballspiel fuhren. Chicago gegen New York. Bei Chicago spielt Xherdan Shaquiri. Wobei spielen kann man da weniger sagen. Während dem ganzen Spiel hat er alle zusammen geschissen, vor allem seine eigenen Teamkollegen und ist wie schon bei Basel und in der Nationalmannschaft keinen Meter zu weit gelaufen. So was beschämendes haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Chicago hat dann auch 0:2 verloren.

Chigaco

Chicago eine der schönsten Stadt die wir je gesehen haben. Seht selber wie gut die Stadt mit dem See harmoniert. Wir haben die Stadt zwei Tage lang ausgiebig genossen.

 

 

 

 

Wohl die berühmtesten Leute aus Chicago.

Barack und Michelle Obama.

Und so macht man einen richtigen Chicago Hot Dog, OHNE Ketchup.

Und dann waren wir noch auf dem Willis Tower. Nein, es waren keine Tapeten an der Wand, der Glasbalkon war echt.

Abends dann einen gemütlichen und lustigen Abend mit Colleen und unserer neuen Grandma (sie bat uns sie so zu nennen) bei Wienerschnitzel mit Petersilienkartoffeln 

und Ping Pong in der Küche verbracht.

 

 

 

Oder im Fogo de Chaõ ( Brasilien Grill) mit Colleen und Shaun.

 

Wir haben uns so angeregt unterhalten, dass wir fast vergassen zu essen.

Es war herrlich hier und etwas traurig nahmen wir dann wieder Abschied von Chicago und unseren Gastgebern,  Colleen und Grandma.

 

For Colleen and Grandma:

This three days were absolutely amazing. You two are so warm and generous. We really enjoyed our visit to you. Big hugs and kisses.

 

 

 

letzter Abend mit unserem Wohnmobil in Amerika

Den letzten Abend, mit unserem Wohnmobil, in Amerika, genossen wir in Clarkston bei einem Konzert von Keith Urban. Wie immer hat er uns nicht enttäuscht, er war einfach nur super.

Nach diesem fantastischen Abend gings dann, am nächsten Morgen, zurück nach Kanada, wo wir noch die nächsten zwei Monate verbringen werden. 
Danach gibt es zwei Gründe Kanada zu verlassen. Erstens kommt der Winter und zweitens ist die Zeit für uns gekommen wieder nach Hause zu gehen.