Auf zu den Kanaren

Die Lage in der Schweiz und der ganzen Welt spitz sich immer noch zu, es ist noch nicht einmal von Amerika zu Träumen. Alternativ haben wir uns mit Südafrika und den Kanaren befasst. Aber, für Südafrika sind wir im Moment noch nicht bereit und auf den Kanaren könnte Hansruedi sein gelerntes Spanisch praktizieren.
Also, die Reise geht ab auf die Kanaren. Die Kanaren sind eine Spanische Inselgruppe, etwa auf der Höhe von Marokko. Sie bestehen aus acht bewohnten, Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma, El Hierro und einigen unbewohnten Inseln. Diese acht Inseln waren für die nächsten Wochen unser Ziel.
Gute 2000 km liegen bis zur Fähre in Cadiz vor uns und dann eine fast 30 stündige Schifffahrt.
Wir sind gespannt was uns da alles erwartet.

Auf dem Weg nach Cadiz sind wir an riesigen Orangenplantagen, Kohlrabi, und Salatfeldern vorbei gefahren. War alles sehr schön, bis auf die Treibhäuser mit den Tomaten, Peperoni oder Zucchetti. Ein Meer von Plastik und das über Kilometer hinweg. Es sah einfach nur schrecklich aus.

Die Fahrt war lange , aber auch schön. Trotzdem waren wir froh als wir endlich in Cadiz bei der Fähre angekommen sind. Etwas zu früh wie immer. Dass wir dann aber erst mit fast 6 Stunden Verspätung abfahren würden, dass hätten wir nicht gedacht. Die Warterei war wirklich langweilig. Und dann kam da noch die Herausforderung mit der Einfahrt der Fähre. Viel zu steil und dann noch Rückwärts. Es ging besser als wir dachten, trotzdem sind wir das eine oder andere Mal aufgestanden.

Umso schöner war es dann noch auf dem Deck noch unser Nachtessen zu geniessen, natürlich selber gemacht, und dann müde ins Bett zu fallen.