Cancun (Mexiko)

Cancun empfing uns mit herrlichem Wetter. Wir hatten uns sehr auf das warme Wetter gefreut und das macht sich alle Ehre. Mit dem Taxi, wir hatten noch nie so viele Taxianbieter auf einem Haufen gesehen, fuhren wir in unser Hotel und bezogen nach einer kurzen Wartezeit unser Zimmer.

Bei einem kleinen Strandspaziergang erkundeten wir unsere Gegend. Es hat uns auf jeden Fall gefallen was wir da als erste Eindrücke bekommen haben.

Auch mittelgrosse Tierchen haben wir schon angetroffen.

Schnell hatten wir uns da eingelebt. Wir mussten hier ja zwei Wochen bleiben, da war es schon wichtig, dass es auch gefiel.

Besonders gespannt waren wir auf die Restaurants. Die meisten Hotels hier in Cancun bieten nur All-Inclusiv an. Ist eigentlich nicht so unser Ding, aber wir probierten alle Lokalitäten in unserem Hotel aus. Sie waren alle OK. Das Oriental mit dem Teppanyaki hat aber auf jeden Fall den ersten Preis bei uns gewonnen.

Es ist aber auch durchaus schon einmal vorgekommen, dass wir fremd gingen. Zum Beispiel in die Churrascaria in Cancun. Es war hervorragen, aber auch dem entsprechend teuer.

Um jedoch dorthin zu kommen mussten wir mit dem Bus gehen. Festhalten war da angesagt. Schon beim Taxifahrer für ins Hotel hatten wir gemerkt dass es niemanden hier interessiert dass es eine Höchstgeschwindigkeit von 70km/h gibt. Dafür kostete die Fahrt fast nichts. Zwei Personen umgerechnet 50 Rappen. Sehenswert ist auch die Kasse beim Buschauffeur und das ganze drum herum.

Was uns natürlich auch interessierte waren die Einkaufsmöglichkeiten in Mexiko. Wir haben ja immer noch die Hoffnung, dass wir wieder dorthin zurück kommen werden. Es war also fast alles erhältlich. Bratensause und Hefe fanden wir nicht, aber vielleicht dann in einem anderen Laden.

Wir können nicht zwei Wochen nur an der Beach rum liegen und nichts tun. Es musste etwas unternommen werden. Auch unsere Spaziergänge reichten uns nicht. Wir nahmen die Gelegenheit war und machten einen Tagesausflug zu den Mayas. Wir besuchten Chichén Itzà, eine der bedeutendsten Ruinenstätte auf der Halbinsel Yucatan. Ein sehr interessanter Ort, da man über die Mayas nicht wirklich viel weiss ausser dass sie sehr kriegerisch waren. Trotzdem wurden sie dann fast vollständig ausgerottet. 

Auch hier bei den Mayas wurde eine zweistufen Gesellschaft zelebriert. Die Armen vor dem Tor, die Reichen, die Könige und Prinzen hinter dem Tor.

Auf dem Gelände waren diverse Pyramiden, Sportstätte und Gräber zu sehen.

Chichén Itzà wurde 1988 zu einem Weltkulturerbe erklärt. Tausende von Touristen besuchen diesen Ort. Das sah man auch an den vielen Verkaufsständen auf dem Gelände.

Weiter ging es dann zur Cenote nach Valladolide. Cenoten sind natürliche Brunnen oder Dolinen die sich zu einem unterirdischen Fluss darunter öffnen. Von diesen gibt es gemäss unserem Guide ca. 8000 um Yucatan herum. Es war schön anzusehen, aber wir wollten uns nicht in diese Massen von Touristen stürzen und sahen das ganze von aussen an. Wir sind sicher, dass wir dieses Erlebnis an einem ruhigeren Ort nochmals erleben werden.

Valladolid hingegen hatte uns besser gefallen, leider hatten wir da nicht sehr viel Zeit.

Natürlich hat auch diese Stadt, neben den Häusern im Kolonialstil eine kriegerische Vergangenheit. Hier hat die mexikanische Revolution begonnen.

Man kann ja nicht immer nur liegen und essen. So habe ich das Animationsangebot vom Hotel wahrgenommen und beim Stretching und Aquafit fleissig mitgemacht.

Eine besondere Naturerscheinung erschien über unserem Hotel. Ein Halo. Nein kein Schreibfehler. Halos entstehen, wenn Licht auf Eiskristalle trifft. Er prophezeit eigentlich einen Wetterumschwung, nicht immer trifft es aber zu. 

Leider traf es bei uns aber zu. Es wurde zunehmend schlechter, wobei man immer noch Baden konnte. Es war sogar angenehmer weil es nicht mehr so heiss war. Nur ins Meer konnte man nicht mehr. Dieses wurde sehr unruhig uns es brachte jede Menge Seegras mit den Wellen mit.

Langsam aber sicher ging unser Aufenthalt in Cancun zu Ende. Wir machten uns noch einen letzten schönen Abend und gingen auswärts essen.

21. Mai 2021, wir verabschieden uns von Cancun. Es war trotzdem schön hier, auch wenn es eigentlich ein Muss war.

Unser Flugzeug wartet auf uns um uns nach Baltimore (USA) mitzunehmen.

Nachdem wir alle Formular, Gesundheits-Apps ausgefüllt hatten und noch einen Flug zurück in die Schweiz gebucht hatten (damit sie sehen dass wir wieder nach Hause geht) sind wir in den Flieger gestiegen und uns auf das was kommt gefreut.

Bye, bye Cancun.