Campagna

Neapel

In Neapel angekommen machten wir uns auf den Weg zu unserem Standplatz. Es gab nur eine Area Sosta in Neapel. Wir hatten uns da auf ein kleines Abenteuer eingelassen. Autofahren in Neapel grenzt schon fast an Selbstmord. Alle gegen alle, und wenn du dann gewonnen hast landest du sicher in einem der vielen Löchern in den Strassen. Sollten wir uns jemals wieder über die Strassen in der Schweiz beschweren.... Die hier in Neapel hatten also schon Basilien-Standart.

Angekommen auf dem Standplatz haben wir unser Auto pass-genau platziert. Es hätte kein Fingre mehr dazuwischen gepasst.

Neapel selber ist sehr sehr hektisch, laut und chaotisch. Die Häuser waren ziemlich heruntergekommen und überall Abfall, aber, die Leute waren erstaunlicherweise recht freundlich.

Pompeji

Es war uns definitiv zu hektisch in Neapel. So zogen wir bald wieder weiter. Die Amalfi-Küste hatten wir im Visier. In Vico Equense hatten wir einen kleinen Campingplatz gefunden. Nette Leute, gute Infrastruktur und mit dem Roller gut geeignet um diverse Ziele zu erreichen.

Erste Anlaufstelle war Pompeji. Wahrscheinlich kennt jeder diese Stadt. Entweder aus der Schule oder den Geschichtsbüchern. Wir wollten sie jetzt aber mal live sehen wenn wir schon so nahe sind.

Gegen Abend machten wir uns dann auf den Weg. Früher wäre es viel zu heiss gewesen. Beeindruckend was da alles ausgegraben wurde und sie sind immer noch nicht fertig. Um alles zu erkunden muss man sich aber schon ein wenig Zeit nehmen, und es können mehrere Kilometer abgelaufen werden.Der Blick auf den Vesuv, welcher immer noch aktiv ist, gab einem doch ab und zu zu denken. Könnte so etwas wieder passieren?

Hansruedi hatte aber noch Insider Kenntnisse. Das Weingut Mastro Berardino, welches wir als übernächstes auf unserem Plan hatten, bewirtschaftet dort etliche Weinberge.