Jetzt bin ich doch ein wenig in Verzug geraten, aber wir haben in den letzten zwei Wochen so viele schöne Sachen erlebt so dass fast keine Zeit für unsere Homepage blieb. Umso mehr gibt es jetzt zum lesen.

Viel Spass!

Denver

In Denver machten wir auf eigene Faust eine Stadtbesichtigung mit unserem Wohnmobil. 

Eigentlich wollten wir das Fussballspiel Schweiz gegen Spanien hier anschauen da wir da genügend Empfang hatten . Wir fuhren auf einen Parkplatz der eigentlich gekennzeichnet war dass er privat ist. Prompt kam jemand und wies uns darauf hin. Nach einen kurzen Gespräch und einem Telefonat zu ihrem Chef durften wir bis nach dem Spiel bleiben.

 

Schade, unsere Schweizer haben verloren.

Rocky Mountain

Über die höchste geteerte Passstrasse der USA (>12000 Fuss = knapp 4000 Meter) fuhren wir weiter.

Sie war auf jeden Fall diese Reise wert.

Viele Tiere und leider auch unseren ersten Steinschlag.

Auf der anderen Seite angekommen haben wir aber auch das Ausmass von einem der vorherigen Waldbrände gesehen. Kilometerlang abgebrannte Bäume.

Steamboat Springs

Da gings zum Fischen. Wir mussten aber lange fahren, da der Yampa River wegen zu wenig Wasser gesperrt war.

Nach unserer Autowäsche, die dringend nötig war, wollten wir noch unser defektes Licht reparieren lassen. Nicht ganz einfach, da alle heute keiner Zeit hatten. Am Schluss war die Reparatur einfach nur teuer. 87 Dollar um eine Scheinwerferbirne zu wechseln.

 

Vail

Vail lud uns zum Fondueessen ein. Wir haben dort ein Swiss Chalet gefunden wo man Fondue und Raclette essen konnte. Die Bedienung und der Besitzer sind aus dem Algäu.

Vail ist ein grosses Gstaad. Sehr gepflegt mit schönen Häuser im Schweizer Chalet Stil.

 

Hier und in Aspen finden vor allem die Skirennen von unseren Damen und Herren statt.

Independent Pass

Einfach nur traumhaft schön. Der Pass verbindet Aspen mit Leadville.

Doch vorher machten wir noch Halt in einem kleinen Ort, San Isabel, um etwas kleines zu essen. Denkste, wegen Wohlstand geschlossen und die die offen hatten, hatten keine Lust zum Arbeiten.

Mit einem gumigen Tüten Cookie im Magen fuhren wir weiter.

Das was wir hier aber sahen entschädigte uns für unseren Hunger.

Auf der ganzen Strecke kamen uns nur vier Trucks ein Paar Motorräder und ein paar wenige Auto's entgegen.

Maroon Bells bei Aspen

In Aspen wollten wir zu den Maroon Bells. Wir benutzten dafür den Bus, welcher übrigens gratis war.

Wie im Hinterland muss man hier noch die Tafel hochhalten damit der Bus hält. Und er hält nicht wenn man das nicht macht, dies können wir aus eigener Erfahrung sagen.

Da hinten im Tal ist der See mit dem Berg im Wasser eines der meist fotografiertesten Orte in Amerika. Leider war das Wetter nicht das optimalste.

Wir haben auf der Fahrt mit dem Shuttlebus einen Elch gesehen.

 

Ansonsten wahr Aspen nichts besonderes, aber unglaublich teuer. Auch hier wieder kennen wir Aspen von den Skirennen im Winter. 

 

Fazit aus diesen Besuchen: Vail kann sich sehen lassen, Aspen kann unserer Meinung nach überhaupt nicht mithalten. Aber, die Anwohner scheinen da anderer Meinung und stolz darauf zu sein, dass alles so überrissen teuer ist. Unser Bekannter hat sich mal so interessenhalber für eine Wohnung zur Miete für eine Woche erkundigt. Unter 100'000 Dollar geht da gar nichts.

Gades of Lodore

Eine langsame Fahrt über die Gravel Road führte uns an einen schönen, aber für viele kein unbekannten Ort.

River-Raftingtouren starteten und endeten da.

 

An dieser Stelle vom Green River steigen normalerweise die Boote ein oder aus. Die einen besser wie die anderen.

Ein kleiner Spaziergang zum Aussichtspunkt vom Gades of Lodore zeigte uns die ganze Schönheit von diesem Canyon.

Seit Tagen sind wir auf der Suche nach Bären. Ausser einer eventuellen Spur haben wir aber nichts gesehen.

Flaming Gorge

Um nach Flaming Gorge zu gelangen fuhren wir zuerst durch den Sheep Creek. Kein Mensch fuhr dort durch ausser uns, aber es war fantastisch.

Im Flaming Gorge Reservoir wollten wir dann eine Nacht verbringen nachdem die vorherigen angefahren Orte nicht unseren Vorstellungen entsprachen. Sei es zum Fischen oder bleiben.

Schon der Weg dorthin war wunderschön und der See belohnte uns dann noch mit einem mehr oder weniger kühlen Bad.

Der Abend wurde mit einem wunderschönen Sonnenuntergang abgeschlossen.

Auf der Weiterfahrt am Dam vorbei. Der See war nämlich ein Stausee.

Wir haben uns für den Wildhorse Trail entschieden welcher vom Ort Green River nach Rock Springs führte. Dass der am Schluss nur noch für 4x4 Fahrzeuge möglich ist, hat nirgendwo gestanden.

 

Egal, wir platzierten unser Auto an einem Ort mit schöner Aussicht und verbrachten dort die Nacht.

Am anderen Tag zurück in die Zivilisation. Und was sahen wir auf dem Rückweg, einen Dachs.

Ein schneller Zmorgen nach einer windigen Nacht im nächstgelegenen Diners.

Langsam aber sicher ging es Richtung Yellowstone Nationalpark. Pogatello bot uns auf unsrem Weg einen Platz an. Hervorragend gegessen, natürlich selbst gemacht.

Die Reise ging weiter, der Yellowstone Nationalpark wartet nur auf uns. Auf der Fahrt dorthin ist so das eine oder andere vor meine Linse gesprungen.

Und dann fuhren wir haarscharf an einem Gewitter vorbei.

und konnten zusehen wie ein Pilot ganz tief über dem Acker sein Feld spritzte.