Fischen am Rio Chama

Hansruedi hat sich einen schönen Ort am Rio Chama ausgesucht, um zu fischen. Auf einem abgelegenen Campingplatz, direkt am Fluss haben wir ein Plätzchen gefunden.

 

Wie immer war schon die Fahrt dorthin super.

Die zwei Fischertage war sehr erfolgreich. Mit sicher 12 gefangenen Fischen absolute Spitze.

Aber wie immer, wir haben keinen dieser Fische herausgenommen.

Auch die Nebenschauplätze waren schön. Wunderschöne Blumen und Tiere kreuzten unsere Wege.

Monument Valley

In vielen Westernfilmen oder USA-Dokumentationen hat man diese Scene schon gesehen. Da wollten wir auf jeden Fall hin. Dass aber auch schon der Weg dorthin spannend wird war schon überraschend.

Nun standen wir vor dieser unglaublichen Kulisse. Nur noch eine lange Strasse und das Bild , welches wir aus den Prospekten kennen vor uns. 

Das Monument Valley liegt ganz nahe der Grenze von Utah, Arizona, Colorado und New Mexico. Dem sogenannten Four Corner. Es ist eine Hochebene auf ca. 1900 Meter über Meer.

Natürlich wird das Monument Valley wie alles hier in Amerika bestens vermarktet und auch dem entsprechend besucht. Unser Campingplatz war unmittelbar unterhalb der berühmten Fels Formation. Wunderschön und noch schöner in der Abendsonne.

Hier habe ich auch wieder einmal versucht Sternen zu fotografieren. Leider war es nicht lichtfrei, trotzdem hat es ein paar wenige Bilder gegeben. Beim nächsten Versuch hoffe ich, dass es besser wird.

Bisti Badland

Nicht von dieser Welt. Wie eine riesige Mondlandschaft, so wird es auch beschrieben. Unglaublich was die Natur so zustande bringt. Auch da, in der Abendsonne wunderschön.

Die Four Corners wollten wir nach Bisti Badland auch noch besuchen. Hier kommen die vier Staaten, Utah, Arizona, Colorada und New Mexico aufeinander. Leider war alles geschlossen.

Fischen in Colorado (Antonito)

Wir hatten wieder einmal das Bedürfnis weit ab von allen Touristen zu sein. Colorado bot sich da als perfektes Fischerparadies an. Nachdem wir problemlos das Patent für dieses Gebiet erworben hatten, fuhren wir auf der Kiesstrasse ins Landesinnere. Wir hatten den Tipp von unseren Bekannten aus Steffisburg, welche sich ja auch in dieser Gegend bewegten, erhalten. Ein wunderschöner Platz weit weg vom ganzen Rummel. Ein bisschen Fischen, ein bisschen Lesen, das Nachtessen am Feuer, es war traumhaft.

 

Auch hier wieder Mensch, Tier und Natur vereint.

Zugfahrt ab Antonito

Mit der alten Eisenbahn, geführt von einer riesigen Dampflock, fuhren wir ins Hochland von Colorado. Je höher wir kamen umso mehr erinnerte es uns an die Schweiz. Die Fahrt wechselte immer wieder zwischen New Mexiko und Colorado, man wusste nie so genau, wo wir jetzt waren. Da merkten wir dann auch, dass wir am Tag zuvor nicht in Colorado am Fischen waren, sondern in New Mexico. Haha, gut zu wissen, wir hatten somit schwarz gefischt.

 

Es war ein gemütlicher fahrfreier Tag welcher auch Hansruedi geniessen konnte.

Great Sand Dunes

Es war an der Zeit weiter nach oben zu fahren, es ging in Richtung Denver. Zuvor hatte es aber natürlich noch einiges zum Anschauen. Zum Beispiel die Great Sand Dunes. Mitten in den Bergen hat es eine Sanddüne. Unvorstellbar, das wollten wir sehen.

 

Aber zuerst mussten wir ein offenbar älteres Wild, welches gerade vor uns die Strasse überqueren wollte, vorbeilassen.

Es war unglaublich Sanddünen so weit weg vom Meer, inmitten der Berge, zu sehen. Seit Tausenden von Jahren fallen, die aus dem San Luis Valley aufgewirbelten Sandkörner nieder. 11% von diesen Sandbergen sind wirklich abgelagerter Sand, darunter hat es die ursprünglichen Hügel. Der grösste Sandberg ist 230 Meter hoch. Da wir in Namibia schon auf dem Big Daddy (325 – 380 Meter) waren, wussten wir wie sich das anfühlt und begnügten uns damit nur auf die ersten Hügel zu laufen und Fotos zu machen. Die Besucher aber genossen es sichtlich in diesem grossen Sandkasten zu spielen. Es wurde Snowboard und eine Art Schlittenbrett gefahren oder allgemein im Sand herumgetobt und vor allem, viele viele Fotos geschossen.

Wir schlossen dann unseren Tag mit einem hervorragenden Tomahawk-Steak auf dem Feuer zubereitet ab.

Über die Phantom Canyon Road nach Cripple Creek

Wir hatten keine Lust immer nur auf der Interstate oder dem Highway zu fahren und entschieden uns für die Phantom Canyon Road. Hört sich ja auch schon spannen an. Eine wunderschöne 49 Kilometer lange Kiesstrasse quer durch eine langgezogene wunderschöne Schlucht führte zum 1200 Meter höher gelegenen Goldrauschdörfchen Victor und dann nach Cripple Creek. Beides Orte die 1890 den letzten grossen Goldrausch auslösten.

 

Heute sind die Häuser von Cripple Creek nur noch Fassade. Dahinter verbirgt sich ein Casino am anderen. Ein kleines Las Vegas in den Bergen. Für Cripple Creek, welches 1990 die Legalisierung des Glücksspiels bekam, die Rettung. 

Mollie Kathleen Mine

Wir waren beide noch nie in einer Goldmine gewesen. Hier ein Grund es zu tun. Es war schon ein wenig beängstigend als wir sahen in was für einen engen Lift wir einsteigen und mit diesem 1000 Fuss (gute 300 Meter) in den Untergrund hinunterfahren sollten. Trotzdem, wir stiegen ein. Keinen Millimeter war noch frei, beim Einsteigen wurde jeder genau angewiesen, wie er einzusteigen hat und auf der Fahrt nach oben musste man genau so wieder einsteigen. Aber noch waren wir nicht unten. Leider, es war schon speziell. Auch der Gedanke so weit unten ca. eine Stunde zu verbringen. Eine etwas skurrile Minenmitarbeiterin ( da muss man ja so werden) führte uns durch die original Tunnels und erklärte uns wie hier gearbeitet wurde. Sehr interessant auch die Fortschritte der Zeit zu sehen, obwohl diese Mine nie in der Neuzeit angekommen war. Sie wurde 1990 ausser Betrieb genommen und nur noch zu Touristischen Zwecken erhalten.

 

Die Mollie Kathleen Mine wurde 1891 erbauen, nachdem Mollie Gold auf Ihrem Land gefunden hat. Da sie aber eine Frau war glaubte man ihr nicht, so dass sie das Nugget ihrem Sohn gab und somit den Grundstein für einen kleinen Goldrausch startete. In Cripple Creek und Umgebung wird heute noch nach Gold gegraben, aber natürlich maschinell und ohne weiteren geschichtlichen Wert.

Pikes Peak

Auf dem 30km langen Pikes Peek «Highway» gings hoch und höher und höher. Da wir zu lange waren (1 Fuss) wussten wir nicht, ob sie uns überhaupt da hinauf liessen. Aber alles ging gut, wir durften durch. Unserem "Fiätli" machte die Höhe auch ein wenig zu schaffen. Im zweiten Gang fuhren wir hoch bis zum Parkplatz  (etwa 3800 Meter über Meer) auf den wir eingewiesen wurden. Ab da gings dann  mit dem Schulbus bis zur Spitze (4301 Meter) hoch. Eine unglaubliche Aussicht erwartete uns da. Jetzt wussten wir auch wieso die wenigsten Autos bis ganz nach oben fahren durften. Es gab eine grosse Baustelle. Die haben die Plattformen und das Gasthaus ganz neu gebaut und so wie es aussieht, werden da später auch nicht mehr sehr viele Parkplätze vorhanden sein.

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit da hinauf zu kommen und diese wäre vielleicht für mich weniger nervenaufreibend, aber kam für uns trotzdem nicht in Frage.

 

Von Manitou Springs fährt eine Zahnradbahn (seit 1891) auf den Gipfel hinauf.

Auf dem Weg nach unten hatten wir noch besonderen Besuch.

Besonders war auch noch dass wir anscheinend ganz nah am Nord Pol und dem Santa Claus waren. :-)

Garden of the Gods

Vom Garden of the Gods, welches das nächste Ziel war, dass man unbedingt gesehen haben muss, sieht man auf den Pikes Peek hinauf. Wir sahen aber nur eine Unmenge Touristen und machten uns nach unserer Rundfahrt schnellst möglichst wieder aus dem Staub.