Genau das haben wir uns auch gedacht als wir uns entschlossen unsere Reise nach Amerika zu starten.

Denn, es ist nicht ganz ohne Risiko. Was ist wenn wir nicht am amerikanischen Zoll abgewiesen werden? Dann steht unser Auto in Baltimore und wir wieder im Regen. Was wenn einer von beiden noch krank wird?

Doch wir sind zuversichtlich dass alles gut kommt, deshalb sind wir am 4. Mai 2021 in Benken abgefahren und haben den langen Weg nach Hamburg unter die Räder genommen. Als erstes mussten wir ja am 5. Mai noch unser Auto abgegeben bevor es dann weiter, über Instanbul nach Cancun ging.

Noch ein kurzer Blick zurück auf unser Zuhause. Wir werden es ja, wenn alles gut geht, für die nächsten zwei Jahre nicht mehr, oder nur ganz kurz wieder sehen.

 

Auf den leeren Strassen, ausser den LKWs, fuhren wir relativ ruhig und schnell, mit einem Zwischenhalt bis nach Hamburg. 

Dort angekommen suchten wir umgehend die Spedition, welche unser Auto verschiffen sollte. Nach der Beschreibung von SeaBridge war auch dies kein Problem. Wir waren gut vorbereitet und so war die Abgabe nur eine kleine Sache.

Eigentlich ging für uns alles viel zu schnell. So mussten wir nur umso länger im Flughafen warten. Unsere Hoffnung, dass wir dort in die Lounch gehen können, uns Verpflegen und bequem auf den Abflug zu warten wurde beim Eintreten in den Flughafen umgehend zerstört.

In Deutschland waren noch alles Läden und Restaurants wegen Covid geschlossen und das machte auch vor dem Flughafen nicht Halt. Weder Verpflegung noch bequemes liegen war möglich, und trotzdem haben wir alles gemacht. :-)

Endlich, nach ca. 7 Stunden warten, durften wir unseren Flieger besteigen.

Und dann mussten wir nochmals ca. 4 Stunden in Istanbul warten, mit dem Unterschied, dass wir da in Lounch durften und es wesentlich bequemer war als auf der Bank in Hamburg.

Morgens um halb drei bestiegen wir dann unser Flugzeug nach Cancun und freuten uns auf ein paar Stunden Schlaf. Zuerst gab es aber noch etwas zu Essen. Wer Hansruedi kennt weiss, dass er nicht wahnsinnig begeistert über die Speisekarte war. Aber, Hut ab, er hat alles probiert.

Kleiner Zwischenstopp in Mexico City und dann waren wir an an unserem "quarantäne" Ort angekommen.