Cherokee

Nun sind wir im Land der Indianer gelandet. Wir wollten hier aber keine Indianertänze machen, sondern etwas über das Volk erfahren und einen weiteren Versuch starten um Fische zu fangen. Haben diese ja auch gemacht um sich zu Ernähren, für uns aber nur ein Sport.

Der Weg dorthin war wieder sehr abwechslungsreich. Immer wieder trafen wir auf Wildtiere. Immer wieder ein schöner Moment. Die Insekten, welche sich so an den Flüssen befinden, lösen hingegen weniger Freude aus.

Wir hatten dort auch einen Besuch im Outdoor Theater gebucht um etwas über die Geschichte der Indianer zu erfahren. Leider war die Vorstellung ziemlich langweilig und brachte nicht viel mehr ans Licht als wir sonst schon wussten.  

Trotzdem war es ein schöner Besuch da in Cherokee. Schöne Gegend, toller Fischertag, saubere Wäsche, alles war bestens, so dass wir Richtung Nashville, unserer momentanen Lieblingsstadt fahren konnten.

 

Wunderschön welche unglaublichen Wildtiere man in der freien Natur so sehen kann.

 

Mit den Wasserringen (Tube) einen Bach hinunter zu fahren scheint den Amerikanern grossen Spass zu machen. Es gibt Orte da ist es zu einen richtigen Ausflugs-Boom geworden.

Nach einen kleinen Zwischenstopp gings über Pignon Fork, der Stadt die von Dolly Parton geprägt ist, und Chattanooga weiter. An beiden Orten waren wir schon einmal bei einem früheren Besuch. Das Dollywood, ein Vergnügungspark mit viel Informationen über die Countrysängerin Dolly Parton war super und in Chattanooga sind wir mit der steilsten Bahn zu den Schlachtfelder vom amerikanischen Bürgerkrieg gefahren. 

Ein kleiner Umweg auf der Suche nach Bären hat uns ausser einem Sonnenaufgang (Tagwach um 6.00 Uhr), einem Reh, und einem Truthahn nicht viel mehr gebracht. Den einzigen Bären den wir gesichtet hatten war ausserhalb der "seht ihr garantiert Bären" Zone, im Wald und leider nicht auf das Foto zu bringen, da wir Autos hinter uns hatten und nicht so schnell anhalten konnten. Trotzdem, wir waren zufrieden. Hatten wir doch unseren ersten Bären überhaupt gesehen.

In Amerika sind eben Tankstellen nicht nur Tankstellen und Nummernschilder können auch für Werbezwecke genutzt werden. Dieses Mal um sich Impfen zu lassen. Unten steht die Homepage der Impfung.

Immer wieder schöne Oldtimer sind am Strassenrand zu sehen.

Und dann ist es soweit. Wir sehen die Skyline von Nashville.

Nashville

 Nashville ist eine der schönsten und verrücktesten Städte, für uns,  in Amerika. Wir lieben den Gegensatz von alt und neu, die Lichter und vor allem die Musik. Am Broadway kannst du so gut wie in jedes Lokal gehen und du findest dort eine coole Live Bands.

Wir sind jetzt schon das dritte Mal in Nashville. Dieses Mal war aber definitiv mehr los. Viele Leute, viele Partys und viel laute Musik. Auf der Strasse trafen dann all die verschiedenen Stilrichtungen aufeinander. Da wäre auch weniger mehr.

Wir haben aber hier wieder zwei wunderbare Tage, mit vielen Eindrücken erlebt. Sogar ein zwei Tänzli hat es gegeben.

Nach der Musikstadt Nashville gings zur nächsten nach Memphis. Wir fuhren über Brownsville. Als „fast Nachbar“ von Tina Turner war es fast eine Pflicht hier zu halten. Ein kleines, herziges Museum zu ehren von Tina Turner war hier. Sie ist in Nutbush geboren und ging hier in Brownsvill zur Schule. Da weiss man noch nicht von der grossen glamourösen Welt die sie später, nach vielen auf und abs und schlechten Erfahrungen, erleben durfte.

Auch andere Musiker waren noch dort verewigt und da es noch Platz hatte hat man die Baumwolle auch noch in diesen Räumlichkeiten unter gebracht.

 

 

Memphis

Auch in Memphis sind wir früher schon gewesen. Aus dem Grund haben wir einen Besuch im Sun Studio und bei Elvis Presley nicht geplant. Wir wollten nur an die Bayle Street und uns ein paar Bluesbands anhören. In Memphis ist BB King dominierend, nicht wie wir meinen der Elvis.

 

Ansonsten hat Memphis nicht so viel zu bieten ,was auch der Grund war, dass wir am nächsten Tag weiter fuhren.

Der Weg nach Oklahoma hat uns an verschiedenen Orten oder Plätzen vorbei gebracht. Immer wieder sind wir interessanten Menschen begegnet und haben, so gut es ging, nette Gespräche gehabt. Vom einen oder anderen gabs auch noch die Telefonnummer falls wir mal in ihrer Nähe sind.

 

Lustig war immer das Interesse an unserem Auto. Die Amerikaner standen völlig darauf.

Weniger lustig waren ab und zu die Strassenzustände. Manchmal ging es nicht anders und man fuhr trotz aller Vorsicht in eines der unzähligen Löcher hinein. So schlechte Strassen wie hier in der USA haben wir doch noch selten angetroffen.

Auf der legendären Route 66 führen wir an einer runden Scheune und der grössten Limonadensammlung vorbei.

Oklahoma

In Oklahoma besuchten wir die Gedenkstätte vom Attentat im Jahre 1995. Bei einem Bombenanschlag auf ein Regierungsgebäude eines psychisch Gestörten, kamen 168 Menschen ums Leben. Die beiden Tore symbolisieren die Zeit vor und nach dem Anschlag. 9.01 Uhr und 9.03 Uhr.

 

Für jeden Verstorbenen wurde ein Stuhl im Park aufgestellt. Kinder, Erwachsene und Ungeborene.

Amarillo

Amarillo ist auf unserer Reise nicht in bester Erinnerung. Nicht weil es nicht besonders schön war, das Restaurant, welches wir ausgesucht hatten überfüllt war, sondern weil wir da unsere Zeit mit einer Reparatur verschwenden mussten. Auf der Fahrt ist unser Wasserhahn in der Küche kaputt gegangen. Nach der Fahrt auf einer der unzähligen Lochstrassen ist uns beim öffnen einer Schranktüre etwas herausgefallen und genau auf den Hahn, welcher natürlich auch gleich brechen musste. Das Wasser ist nur so herausgeschossen. Es erwies sich aber genau so schwierig wie wir es uns gedacht hatten. Der erste Mechaniker sagte er hätte die nächsten zwei Wochen keine Zeit, der zweite hatte das Material nicht, demontiert e uns aber den defekten Wasserhahn, im ersten Baumarkt fehlten Teile, aber der Verkäufer war super nett. Unsere letzte Hoffnung, das Home Depot. Wir wurden gleich von einem Mann aus der Abteilung empfangen. Er höre sich unser Problem an, machte Rechts umkehrt und kehrte mit der Lösung zurück. Und ihr glaubt nicht wie dieser Mann heisst, Magic. Er war magic für uns. Jetzt musste alles noch bei sehr engen Bedingungen eingebaut werden und dann konnte es weiter gehen.

Wir hatten noch einen weiten Weg vor uns. Unser nächstes Ziel war Santa Fe in New Mexiko.

Seit Memphis sind wir praktisch nur geradeaus gefahren. Das Land im Norden von Texas ist einfach nur flach. Meilenweit.

 

Trotzdem gab es ab und zu etwas zum Anschauen. Zum Beispiel die Cadillac Ranch. Man kann sich jetzt darüber streiten ob das schön oder gesund für die Natur ist, aber den Leuten gefällt das.

Wir dachten uns: was ist denn das? Kohleabbau? Nicht üblich für diese Gegend. Beim näher kommen merkten wir, dass es Rinder sind. Auf einer Tafel stand Quality Beef Produktion. Unter Qualität stellen wir uns aber etwas anderes vor, vor allem für die Tiere. Auch wenn sie da offensichtlich auf den Abtransport warteten.

Übernachten wollten wir an einem besonderen Ort. Ein Dinner mit gratis Museum. Super cool gewesen.

So verschieden kann eine Gegend sich präsentieren. New Mexico liegt auf einer Durchschnittlichen Höhe von 1735 Meter. Zeitweise sind wir auf über 3000 Meter über Meer gefahren.

Santa Fe

Santa Fe ist die Hauptstadt von New Mexico. Sie ist für ihre Gebäude im Pueblo-Stil bekannt und gilt als Hochburg für kreative Kunst was man auf der Strasse nicht übersehen kann.

Eine schöne Stadt, ziemlich teuer und völlig anders als all die anderen. Schön fanden eir, dass der eigene Stil der Häuser dzrchgezogen wurde. Die ganze Stadt ist so gebaut.


Wir waren dann nochmals in Santa Fe. Am 4. Juli, dem Nationalfeiertag der USA. Wir freuten uns auf eine feine Pizza mit anschliessendem Feuerwerk. Was wir da aber erlebten glaubt uns keiner. Wir mussten schon vor dem Absitzen das Essen auswählen und bezahlen. Pizza, Salat, Prosecco und eine Flasche Wein. Zuerst kam nichts, dann endlich der Prosecco und gleich darauf der Salat und die Pizzas. Das letztere schickten wir zurück mit der Bitte zu warten bis wir den Salat gegessen haben. Einige Minuten später wollte Hansruedi die Flasche Wein. Das gehe nicht, da wir den Prosecco noch nicht ausgetrunken hätten, so sei die Regel. Keine grosse Sache, wir tranken aus und bestellten wiederum den Wein, da unsere Pizza gebracht wurde. Natürlich so wie sie schon vor einer viertel Stunde war. Der Wein wurde eingeschenkt und die Flasche mitgenommen. Schlecht für uns. Als Hansruedi das Glas leer hatte, wollte er Nachschub. und da kam der Oberhammer. Das gehe nicht, es dürfe nicht mehr als zwei Gläser ausgeschenkt werden, wir könnten den Wein mit nach Hause nehmen. Das war zuviel. Wir reklamierten heftigst und verlangten bis zuletzt unser Geld zurück. Noch nie ist uns so etwas passiert, und es wird auch nie mehr passieren.

Das Feuerwerk war dann auch so lala, obwohl ein riesen Spektakel angesagt worden war. Bei uns zu Hause macht jede kleine Gemeinde ein grösseres.
Als Abschluss von unserem zweiten Besuch in Santa Fe hatten wir am Morgen einen Zettel am Auto, dass wir hier unerlaubt parkiert hätten. Wie wenn das jemand gestört hätte.